Würfelwichteln – würfeln, tauschen, auspacken
Ein Handy auf dem Tisch reicht: würfeln, Regel lesen, Handy weitergeben. Ein verdeckter Timer beendet die Tauschrunde. Nichts wird verschickt oder online gespeichert.
Runde 1 · Verteilen
Endet, wenn die Mitte leer ist. 🎁 = nimmt ein Geschenk aus der Mitte.
Runde 2 · Tauschen
Endet, wenn der verdeckte Timer klingelt. Was du dann in der Hand hältst, gehört dir.
Jede Regel ist ein Textfeld — antippen und eigene Hausregeln schreiben. Sie werden nur auf diesem Gerät gespeichert.
Würfelwichteln am Handy — Würfel, Regeln und Timer in einem
Alle bringen ein verpacktes Geschenk mit, die Geschenke kommen in die Tischmitte, und der Würfel entscheidet, wer am Ende was auspackt. Würfelwichteln gehört in vielen Familien, WGs und Büros zur Weihnachtsfeier, manche sagen auch Schrottwichteln, Julklapp oder Geschenkroulette dazu. Meist braucht man dafür einen echten Würfel, einen ausgedruckten Regelzettel und einen Küchenwecker, den jemand unter ein Kissen legt.
Diese Seite ersetzt alle drei. Ein Handy liegt auf dem Tisch: Antippen würfelt, und die Regel zur Zahl erscheint in großer Schrift, sodass alle mitlesen können. Runde 2 endet mit einem verdeckten Timer — niemand weiß, wann er klingelt, auch nicht, wer das Spiel gestartet hat. Der Bildschirm bleibt während des Spiels an, und nichts wird verschickt: Eure Regeln und das laufende Spiel bleiben nur auf diesem Gerät.
So funktioniert Würfelwichteln
- Einrichten. Wählt einen Regelsatz (Klassisch, Klauen oder Zwei Würfel), ändert jede Regel nach Lust und Laune und tragt die Zahl der Mitspielenden ein — so viele Geschenke liegen in der Mitte. Legt fest, wie lange Runde 2 dauern darf, zum Beispiel 8 bis 15 Minuten.
- Runde 1: Verteilen. Das Handy wandert reihum. Wer eine „Nimm“-Zahl würfelt (bei den klassischen Regeln die 6), nimmt sich ein Geschenk aus der Mitte. Die Seite zählt mit, wie viele noch übrig sind; hat jemand aus Versehen eins genommen, korrigiert ihr die Zahl mit − und +.
- Runde 2: Tauschen. Ist die Mitte leer, startet ihr Runde 2. Die Seite wählt eine zufällige Dauer in eurem Zeitraum und hält sie geheim. Weiter geht’s reihum: mit dem Nachbarn tauschen, alles nach links geben, bei irgendwem klauen — was der Würfel eben sagt.
- Zeit ist um. Das Handy piept und vibriert. Was ihr jetzt in der Hand haltet, gehört euch — auspacken!
Die drei Regelsätze
Klassisch sind die Würfelwichteln-Regeln, die die meisten kennen. Runde 1: Eine 6 nimmt ein Geschenk aus der Mitte, alles andere gibt den Würfel weiter. Runde 2: 1 = mit der Person links tauschen, 2 = mit der Person rechts tauschen, 3 = alle geben ihre Geschenke nach links, 4 = alle geben nach rechts, 5 = zwei Personen bestimmen, die tauschen, 6 = ein Geschenk von irgendwem nehmen.
Klauen ist schneller und etwas gemeiner: In Runde 1 nehmen die 1 und die 6 aus der Mitte, in Runde 2 verschenkt ihr Geschenke, tauscht eins mit irgendwem, klaut (5) oder klaut und würfelt noch einmal (6).
Zwei Würfel macht das Spiel für große Runden ruhiger: Nur ein Pasch nimmt ein Geschenk (Runde 1) oder klaut eins (Runde 2), und die Augensumme 7 schickt alles einen Platz nach links. Alle anderen Würfe geben die Würfel weiter.
Jede Regel ist ein Textfeld. Schreibt eure eigenen Hausregeln hinein — „eine Zeile ‚O Tannenbaum‘ singen, dann tauschen“, „die Jüngste bestimmt, wer tauscht“ — sie bleiben in eurem Browser fürs nächste Jahr gespeichert. In Runde 1 legt der 🎁-Knopf neben jeder Regel fest, ob dieser Wurf ein Geschenk aus der Mitte nimmt. Lieber auf Papier? „Regelkarte drucken“ bringt eure aktuellen Regeln auf eine Seite.
Häufige Fragen zum Würfelwichteln
Wie lange sollte die Tauschrunde dauern?
Als Faustregel ein bis zwei Minuten pro Person. Bei 8 Leuten passen 8 bis 15 Minuten gut, bei 4 Leuten reichen 5 bis 8 Minuten. Der Timer wählt einen zufälligen Moment in eurem Zeitraum, stellt ihn also ruhig etwas weiter ein, als ihr denkt — die Überraschung gehört zum Spiel.
Ab wie vielen Personen macht Würfelwichteln Spaß?
Ab drei, damit Tauschen nach links und rechts etwas bewirkt; die Seite erlaubt 2 bis 60. Ab etwa 12 Personen nehmt besser die Regeln mit zwei Würfeln oder eine kürzere Runde 2 — sonst warten alle lange, bis sie dran sind.
Ist der Würfel fair?
Ja. Jeder Wurf nutzt den kryptografischen Zufallsgenerator eures Browsers (crypto.getRandomValues), und Werte, die einzelne Zahlen bevorzugen würden, werden verworfen. So kommt jede Seite mit genau derselben Wahrscheinlichkeit. Das kurze Wackeln ist nur Show, das Ergebnis steht einmal fest.
Was passiert, wenn der Bildschirm ausgeht oder die Seite neu lädt?
Während ihr spielt, bittet die Seite das Handy, den Bildschirm anzulassen (das können aktuelle Versionen von Chrome, Safari und Firefox). Lädt die Seite trotzdem neu, bietet sie an, das Spiel fortzusetzen: Geschenkezahl und verdeckter Timer laufen dort weiter, wo sie waren. Ein laufender Timer zählt auch bei gesperrtem Handy weiter und klingelt, sobald ihr wieder draufschaut.
Kann ich sehen, wie viel Zeit noch übrig ist?
Nur wenn ihr wollt: Setzt vor dem Start den Haken bei „Restzeit anzeigen“. Sonst bleibt die Zeit geheim. „Pause“ hält den Timer an, während jemand Getränke holt.
Geht das auch ohne Internet?
Ist die Seite einmal geladen, läuft das Spiel komplett in eurem Browser und braucht kein Internet. Nichts von eurem Spiel — Regeln, Mitspielende, Ergebnisse — geht an webutil.io oder sonst irgendwen.
Wer bringt welches Geschenk mit?
Das muss niemand wissen: Beim Würfelwichteln kommen alle Geschenke anonym in die Mitte. Wollt ihr lieber Namen auslosen, sodass jede Person für eine bestimmte andere kauft, nehmt unseren Wichtelgenerator — und sucht ihr noch einen Termin für die Feier, hilft die Terminumfrage (Seite auf Englisch).